Reduzierung der Schuldistanz
Kooperation zwischen derAdolf-Reichwein-Schule und derSchulverweigerung „2. Chance“ |
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Zielgruppe und Ziel
Das Angebot „2. Chance - Schulverweigerung“ richtet sich ausschließlich an Schüler:innen der Adolf-Reichwein-Schule, die aktiv und/oder passiv schuldistanziert sind und dadurch ihren Abschluss und ihre schulische und berufliche Perspektive gefährden.
Die 2. Chance ist eine erzieherische Hilfe am Ort Schule. Sie wird gem. § 27.2 SGB VIII (flexible Hilfe) gewährt, bietet Schüler:innen eine sozialpädagogische Unterstützung und hilft ihnen, im strukturierten Schulalltag zurechtzukommen und ihren regelmäßigen Schulbesuch wieder zu erreichen. Ziel ist es, dass die Schüler:innen sich schulisch sowie persönlich positiv entwickeln und eine sichere Anschlussperspektive haben.
Arbeitsweise
Wir holen den/die Schüler:in da ab, wo er/sie steht und gehen auf die individuellen Bedürfnisse ein. Wir aktivieren die Ressourcen der Schüler:innen und fördern diese sozialpädagogisch je nach individueller Bedarfslage und entsprechend eines mit dem Jugendamt und den Eltern abgestimmten Hilfeplans.
Die 2. Chance arbeitet sehr vernetzt und kooperiert mit der Schule, den Eltern, dem Jugendamt und anderen Institutionen.
Unser Angebot auf einen Blick:
- schulische Unterstützung
- soziales Training
- Nachmittagsangebote
- Elternberatung
- Begleitung in Krisensituationen
- Vermittlung zwischen Schule und Familie
- Kooperationen mit Institutionen im Kiez
- Einzelgespräche
- regelmäßige Elterngespräche und Hausbesuche
Unser Team:
Sozialpädagogische Fachkräfte, interkulturell geschult
Frau Auer
Frau Furkert
Frau Choi
Kontakt:
Tel.: 030-632 25 119
mobil: 01590 4030 130
Unterstützt durch das Bezirksamt Neukölln von Berlin

Schulsozialarbeit ist ein Arbeitsschwerpunkt mit zunehmender Bedeutung an der Adolf-Reichwein-Schule. Die Arbeit mit Familien, die in Armut leben und deren Erziehungsvorstellungen nicht immer den demokratischen Zielsetzungen einer aufgeklärten Pädagogik entsprechen, erfordert eine enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Bezirks Neukölln, hier insbesondere mit den Regionen Nordost und Nordwest. Störungen des Verhaltens, Vernachlässigung und Verwahrlosung, Gewaltproblematik und Schuldistanz bieten ein weites Feld neben dem Unterricht, der Erziehung unserer Kinder bzw. Jugendlichen und der Beurteilung schulischer Leistungen. Auch in der Elternarbeit wirkt die Schulsozialarbeit verbindend: Sie bietet gemeinsam mit dem Jugendamt und anderen Fachdiensten u. a. Hilfen zur Erziehung an, stärkt die Zusammenarbeit mit den kooperativen Elternhäusern einerseits, weist aber auch auf Kindeswohlgefährdung und Verstöße gegen Kinderschutzbestimmungen hin.
Schulsozialarbeit geschieht vor allem in drei Arbeitsfeldern:
a) Reguläre Schulsozialarbeit im Umfang einer vollen Stelle, finanziert von der Senatsschulverwaltung, realisiert über unseren Kooperationspartner tandem BQG
b) Projektbezogene Schulsozialarbeit (Schulschwänzerprojekt "2. Chance), finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, Ko-Finanzierung durch die Senatsschulverwaltung und den Bezirk Neukölln, finanziert durch unseren Kooperationspartner LebensWelt GgmbH
c) Schülerclub für Schüler(innen) der Sekundarstufe I, finanziert durch das Jugendamt Neukölln, ebenfalls realisiert durch LebensWelt GGmbH